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Biologisch

In den 1970er Jahren entstanden viele unterschiedliche Initiativen, die auf umweltverträgliche Art und Weise Lebensmittel produziert haben. Ansatzpunkt war die Basis unserer Ernährung. Immer mehr Bauern waren nicht mehr damit einverstanden, wie zum Beispiel Getreide angebaut wurde, da zur damaligen Zeit sehr viel mit Schädlingsbekämpfungsmitteln gearbeitet wurde, deren Folgen für unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder nicht genau eingeschätzt werden konnten. Diese Bauern, Pioniere ihres Faches, haben den Grundstein für zwei Strömungen gelegt: für den ökologischen und den biologisch-dynamischen Landbau.

Ökologischer Anbau bedeutet, dass keine chemisch-synthetischen Schädlingsbekämpfungsmittel und kein Kunstdünger beim Anbau des Getreides eingesetzt werden dürfen. Mit Hilfe mechanischer Unkrautvernichtung und einem guten Bebauungsplan ist man in der Lage, ohne zusätzliche chemische Mittel zu arbeiten. Der biologisch-dynamische Anbau funktioniert praktisch auf dieselbe Weise. Zusätzlich werden jedoch noch einige Faustregeln, was zum Beispiel den Zeitpunkt für Saat und Ernte betrifft, beachtet. Im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft sind die Erträge viel geringer.

Dadurch, dass immer mehr Bauern anfingen, ökologischen Landbau zu betreiben, kam auch der Verarbeitungsprozess von diesem Getreide langsam in Gang. Auch in Heeswijk/Dinther hat Harrie van Grinsven die Initiative ergriffen und mit dem Aufbau einer biologischen Getreidequetsche begonnen.

Auch immer mehr andere Initiativen entstanden, von biologischen Getränken bis hin zum biologischen Brotaufstrich und zum Bio-Fleisch. Schließlich entwickelten sich dann Vertriebszentralen, die dafür sorgten, dass die mittlerweile große Palette an Bio-Produkten für den Konsumenten zugänglich gemacht wurde. Heute können Sie diese Produkte in vielen Naturkostläden in den Niederlanden und Belgien kaufen.

'Biologisch'wird immer alltäglicher!

Der niederländische Verbraucher verändert sich. So wird zum Beispiel immer bewusster eingekauft. Man nimmt die eigene Tasche mit, man kauft Putzmittel ohne Chlor und man meidet genetisch manipulierte Produkte wie beispielsweise Mais oder Soja. Durch das Zutun solcher bewussten Verbraucher wird der biologische Zweig innerhalb des Lebensmittelsektors in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen. Dem Verbraucher steht eine große Anzahl an Bio-Produkten zur Verfügung. Es ist nun an Ihnen, dafür zu sorgen, dass biologische Produkte gängiger werden.

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